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Zahnfleischentzündungen und Allgemeingesundheit

Wissenschaftliche Daten belegen, dass Parodontitis das Risiko für Frühgeburten mit niedrigem Geburtsgewicht um das Vier- bis Achtfache erhöhen kann. Darüber hinaus wurden wechselseitige Beeinflussungen der Erkrankungen Diabetes und Parodontitis beobachtet.

 

► Für die Vorbeugung und Bekämpfung von Zahnfleischentzündungen ist die regelmäßige Plaqueentfernung essenziell. Das antibakterielle Pflegesystem von meridol® bekämpft dabei nicht nur die Symptome der Entzündungen, sondern deren Ursachen. Schwangere sollten besonders auf Veränderungen an ihrem Zahnfleisch achten, da sie Gefahr laufen, eine sogenannte Schwangerschaftsgingivitis zu entwickeln. Durch hormonelle Umstellungen reagiert ihr Immunsystem stärker als sonst. Bei nicht ausreichender Plaqueentfernung kann ihr Zahnfleisch somit häufiger zu Blutungen, Schwellungen und Entzündungen neigen. Bereits durch regelmäßiges Zähneputzen (besonders am Zahnfleischsaum) und durch die Verwendung von Zahnseide bzw. Zahnzwischenraumbürsten lässt sich das Zahnfleisch jedoch während der Schwangerschaft gut schützen. Dabei helfen Produkte, die das Immunsystem bei der Regeneration von bereits angegriffenem Zahnfleisch unterstützen. Ohne Behandlung droht wiederum eine chronische Parodontitis. Bei dieser kann es aber nicht nur zu Schäden am Kieferknochen und zu Zahnausfall kommen, sondern laut wissenschaftlichen Untersuchungen auch zu Gefahren für das ungeborene Kind.

Parodontitisauslösende Bakterien können zudem nach der Geburt von den Eltern auf das Kind übertragen werden. Parodontitis und Diabetes Aber nicht nur in der Schwangerschaft sollte Plaquekontrolle betrieben werden. Da Parodontitis als Folgeerkrankung von Diabetes gilt, sollten Diabetespatienten ebenfalls sorgfältig auf ihre Mundhygiene achten. Sie sind häufiger von Parodontitis betroffen als Nicht-Diabetiker. Auch können Diabetespatienten in kürzerer Zeit stärker ausgeprägtere Zahnfleischentzündungen entwickeln.

Ein schlecht eingestellter Diabetes kann darüber hinaus eine Parodontitis verschlimmern und eine unbehandelte Parodontitis die Blutzuckerkontrolle erschweren sowie einen Diabetes verstärken. Herz-Kreislauf-Erkrankungen Gefäß- und Herzerkrankungen stehen ebenfalls in enger Beziehung zur Parodontitis. Bei Patienten mit einer unbehandelten, schweren Parodontitis sind häufig auch Veränderungen der Arterien festzustellen. Damit steigt das Risiko für koronare Herzerkrankungen, im schlimmsten Fall für Herzinfarkte. Beide Erkrankungen werden zudem durch ähnliche Lebensstilfaktoren, wie beispielsweise das Rauchen, sowie durch gemeinsame genetische Varianten be-günstigt.

Das meridol®-System mit seiner einzigartigen Wirkstoffkombination aus Aminfluorid und Zinnfluorid eignet sich für die regelmäßige Plaquekontrolle und somit zur Zahnfleisch-Prophylaxe: meridol® Zahnfleischschutz-Zahnpasta schützt mit der Zweifachformel vor Plaquebildung und beugt Zahnfleischentzündungen vor. meridol® Zahnfleischschutz-Mundspülung hemmt die Bildung bakterieller Plaque sogar langanhaltend.

In Kombination angewendet, verbessern die zwei Produkte darüber hinaus nachweislich die Regeneration von gereiztem Zahnfleisch. Die Zahnpasta besitzt mit 1400 ppm aus Natriumfluorid eine siebenmal stärkere antibakterielle Wirkung.

Quelle: Zahn.Medizin.Technik, Ausgabe 06/2021, Seite 13

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